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Wie die Metamorphose der Raupe zum Schmetterling, so auch die immerwährende Veränderung des Menschen. Die Kunst ist dabei eine Weise, die Richtung dieser Veränderung aufzuzeigen. Die Bilder des Künstlers Dirk Jakobs dienen hier gleichsam als Wegweiser, als Initial der je eigenen Metamorphose. „Imago 2007“ soll die Selbstwahrnehmung vertiefen und den Blick schärfen. Jakobs: „Emotionen, Prinzipien, Werte, Gewohnheiten, Bewusstsein, Denkweisen – meine Kunst beschreibt, was uns als Mensch ausmacht, es illustriert die Einzigartigkeit und Faszination, die in jedem von uns steckt und zur Geltung kommen muss. In gewisser Hinsicht sollen meine Werke eine Änderung der Lebensauffassung erreichen. Sie soll befreien. Denn Veränderung ist Leben, und das Leben, es steckt auch in der Kunst, und also auch in meinen Bildern.“ Realität und Fantasie, das, was ist und das, was wir uns vorstellen und wünschen - dies wird bei Jakobs nicht etwa gegeneinander ausgespielt.Im Gegenteil: Beides wird vereint, symbiotisch zusammengesetzt. Das Kraftvolle, das in der Kunst steckt, tritt jetzt und hier auf den Betrachter über. Sie leistet gleichsam den Schub, der bisweilen nötig ist zur eigenen Veränderung: Denn obschon der Mensch oft will, dass sich etwas ändert, soll gleichzeitig alles beim Alten bleiben. Dem Betrachter jedoch soll die Angst genommen werden – die Angst vor der Veränderung. Die Kunst dient der Bewusstmachung: Nun ist es an der Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, und dieser Anfang, er liegt mitunter verborgen in den Formen und Farben von »Imago 2007«.
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